Singapur Reiseerfahrungen Highlights
Singapur ist kein Reiseziel, das man einfach nur besucht. Man taucht in eine Welt ein, in der Gegensätze in perfekter Harmonie verschmelzen. Zwischen futuristischen Wolkenkratzern und jahrhundertealten Tempeln, zwischen Hawker Stalls mit Garküchen aus aller Welt und luxuriösen Rooftop-Bars. Hier zeigt die Stadt, wie Tradition und Moderne Seite an Seite leben können.

Warum Singapur eine Reise wert ist
Schon lange hatte ich den Wunsch, diese Stadt selbst zu erleben. Anthony Bourdain hat mich mit seinen Sendungen A Cook’s Tour, The Layover und Parts Unknown immer wieder daran erinnert, wie besonders Singapur ist. Ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem Essen mehr ist als Nahrungsaufnahme, sondern gelebte Leidenschaft. Im November 2022 war es endlich so weit. Ich stand selbst mitten in dieser vibrierenden Metropole, ließ mich von den Düften der Garküchen treiben, entdeckte die Vielfalt der Stadtviertel und erlebte, wie sich die Skyline im Abendlicht verwandelt.
Singapur ist mehr als ein Stopover – es ist ein Ort, der zeigt, was passiert, wenn Kulturen, Ideen und Lebensweisen zu etwas Einzigartigem verschmelzen.
Kommt also mit mir auf meine Singapur Reiseerfahrungen Highlights.
Anreise
Unsere Anreise nach Singapur führte uns über Hamburg nach Dubai und von dort mit Emirates weiter in die Stadt am Äquator. Wir kamen am Abend Ortszeit an und waren sofort von der Einreise beeindruckt. Fast vollständig elektronisch, effizient und stressfrei. Kein lästiges Anstehen, kein Papierkram – einfach Reisepass scannen, und schon war man „drin“. Zugegeben, sehr zu meinem Missfallen gab es keinen Stempel in den Pass :-), aber der Komfort überwog.
Einreise
Nach der Einreise mussten wir uns erst einmal orientieren, wie wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu unserem Hotel gelangen. Es stellte sich heraus, dass wir einmal umsteigen mussten. Am Umsteigebahnhof standen wir, übermüdet und vom Jetlag gezeichnet, ziemlich orientierungslos herum. Und genau hier fiel mir sofort die Freundlichkeit der Einheimischen auf. Anders als in Hamburg, wo man manchmal eher als Hindernis wahrgenommen wird, kam ein Mann freundlich auf uns zu, erkannte unser Dilemma und wies uns den Weg zur richtigen Bahn nach „Downtown“. Und so erreichten wir dann auch unser Hotel absolut ohne Probleme mit den Öffis.
Was uns aber sofort auffiel: “Singapur is a fine city” (frei nach Dr. Markus Elsässer). Essen in der Bahn – Strafe. Littering – Strafe. Rauchen in nicht ausgewiesenen Raucherbereichen – Strafe. Was ich persönlich aber nicht als sonderlich störend empfand.
Aber schon in diesen ersten Stunden spürte man den besonderen Kulturmix, die Sauberkeit, Sicherheit und Effizienz, die Singapur auszeichnen. Alles wirkt durchdacht und gleichzeitig herzlich – ein perfekter Einstieg in eine Stadt, die man einfach erleben muss.
Überall trifft man auf ein harmonisches Nebeneinander unterschiedlicher Kulturen: chinesische Tempel, indische Märkte, bunte Moscheen und koloniale Architektur bilden ein faszinierendes Kaleidoskop. Dieses Nebeneinander zeigt sich nicht nur in der Architektur, sondern auch im Alltag. Auf den Straßen hört man verschiedene Sprachen, riecht exotische Gewürze und erlebt eine Vielfalt an kulinarischen Traditionen, die hier scheinbar mühelos miteinander verschmelzen. Diese Mischung aus Tradition und Moderne, aus Orient und Okzident, gepaart mit der Sauberkeit, Sicherheit und Effizienz der Stadt, hinterlässt sofort einen bleibenden Eindruck und macht Singapur zu einem Erlebnis für alle Sinne.
Sehenswürdigkeiten in Singapur, die du nicht verpassen solltest
Chinatown – Geschichte, Spaziergang und kulinarische Entdeckungen
Unser erster Spaziergang führte uns nach Chinatown, einem der pulsierendsten Viertel Singapurs. Schon beim Bummeln durch die schmalen Gassen spürt man die lebendige Mischung aus Geschichte, Kultur und modernen Einflüssen. Die Gegend ist historisch geprägt. Im 19. Jahrhundert siedelten hier chinesische Einwanderer, die als Händler, Handwerker oder Arbeiter nach Singapur kamen, und legten damit den Grundstein für das heutige Chinatown. Ursprünglich war das Viertel ein zentraler Handelsplatz, mit Tempeln, Märkten und kleinen Geschäften, die das Alltagsleben der chinesischen Community prägten. Besonders eindrucksvoll ist der Buddha Tooth Relic Temple, ein Tempel, der sowohl spirituell als auch architektonisch fasziniert, und den Besuchern einen Einblick in die tiefe religiöse Tradition der chinesischen Bevölkerung bietet.
Auf jeden Fall eines unserer Singapur Reiseerfahrungen Highlights.

Neben der historischen Kulisse beeindruckte uns besonders das Essen in Chinatown. Die Gassen sind gesäumt von Hawker Stalls, kleinen Restaurants und Streetfood-Lokalen, die authentische chinesische Gerichte, aber auch Einflüsse aus Malaysia, Indien und anderen Teilen Asiens anbieten. Wir ließen uns treiben, probierten verschiedene Speisen und waren begeistert von der Vielfalt und Qualität. Von duftendem Dim Sum über knusprige Wantans bis hin zu süßen Teigtaschen – hier wird Essen wirklich zelebriert. Chinatown ist damit nicht nur ein Ort für Kulturliebhaber, sondern auch ein Paradies für alle, die Essen in Singapur hautnah erleben möchten.
Little India – Ursprünglichkeit, Kultur und authentisches Streetfood
Im Kontrast zu Chinatown wirkte Little India auf uns gleich viel ursprünglicher und weniger poliert. Schon beim Betreten der bunten Straßen fühlte ich mich sofort an unsere Zeit in Indien erinnert. Die lebhaften Märkte, die duftenden Gewürze in der Luft, das geschäftige Treiben der Menschen. Little India ist ein Ort, an dem man die indische Kultur Singapurs hautnah erleben kann. Farbenfrohe Geschäfte, traditionelle Textilien, Gewürzstände und hinduistische Tempel prägen das Stadtbild. Ein besonders beeindruckender Tempel ist der Sri Veeramakaliamman Tempel, der der Göttin Kali gewidmet ist. Seine kunstvollen Skulpturen und bunten Verzierungen sind ein faszinierender Anblick und laden dazu ein, kurz innezuhalten und die spirituelle Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Neben der kulturellen Vielfalt begeistert Little India vor allem durch authentisches Streetfood. An jeder Ecke duftet es nach Currys, Masala, frisch gebackenen Fladenbroten und süßen Leckereien wie Jalebi oder Kheer. Wir probierten verschiedene Stände und waren begeistert, wie intensiv und unverfälscht die Aromen waren. Hier schmeckt man Indien wirklich, ohne Singapur verlassen zu müssen. Die Mischung aus Kultur, Ursprünglichkeit und kulinarischer Vielfalt macht Little India zu einem der lebendigsten Viertel der Stadt und zu einem absoluten Highlight für alle Sinne.
Marina Bay Sands & Gardens by the Bay – Luxus, Architektur und unvergessliche Eindrücke
Ein Besuch in Singapur ist kaum komplett ohne einen Abstecher zum Marina Bay Sands – und wir können es jedem wärmstens empfehlen. Denn es ist auf jeden Fall eines unserer Singapur Reiseerfahrungen Highlights. Schon von außen beeindruckt das futuristische Hotel mit seinem ikonischen SkyPark, der wie ein riesiges Schiff über den drei Hochhaustürmen thront.

Doch nicht nur die Architektur ist faszinierend: Im Inneren erwartet Besucher eine unvergleichliche Shoppingwelt. Die Luxus-Shops und Einkaufsmöglichkeiten lassen das Herz von Design- und Uhrenliebhabern höher schlagen. Besonders beeindruckt hat mich die absolute, fast schon wahnsinnige Ansammlung an Schweizer Luxusuhren. Von Rolex über Tudor, Jaeger-LeCoultre bis hin zu Vacheron Constantin und Patek Philippe – ein wahres Paradies für Uhrenenthusiasten.
Neben dem Luxus-Einkaufserlebnis lohnt sich auch ein Spaziergang durch die Gardens by the Bay, die direkt angrenzen.
Die futuristischen Supertrees, beeindruckende Pflanzenkuppeln und liebevoll gestalteten Gartenanlagen bieten eine grüne Oase mitten in der Stadt und einen spektakulären Kontrast zur glitzernden Skyline. Abends verwandeln sich die Supertrees zudem in ein faszinierendes Lichterspiel, das man auf keinen Fall verpassen sollte.

Ob Shopping, Architektur oder Naturerlebnis. Marina Bay Sands und Gardens by the Bay vereinen das Beste, was Singapur zu bieten hat, und hinterlassen einen bleibenden Eindruck, der noch lange nach der Reise nachklingt.
CÉ LA VI Club Lounge & Rooftop Bar – Mein persönlicher James-Bond-Moment
Ein absolutes Highlight unserer Singapur-Reise war der Besuch der CÉ LA VI Club Lounge & Rooftop Bar im Marina Bay Sands. Sie befindet sich im 57. Stockwerk des Hotels und bietet einen atemberaubenden 360-Grad-Blick auf die Stadt.

Für den Zugang zur Bar haben wir das First-Come-First-Served-Verfahren gewählt. Wir reihten uns rechtzeitig in die Schlange vor dem Aufzug ein – und wurden nicht enttäuscht. Die Atmosphäre, die Drinks und vor allem der Ausblick waren spektakulär: Auf der einen Seite erstreckt sich die imposante Skyline von Singapur mit Hochhäusern internationaler Banken wie HSBC und UBS, auf der anderen Seite breiten sich die grünen Kuppeln der Gardens by the Bay aus. Ich konnte mich dem Eindruck nicht erwehren, dass wir im Westen in vielerlei Hinsicht schon abgehängt sind – eine Mischung aus Ehrfurcht und Staunen.

Die Drinks haben zwar ihren Preis, aber die Belohnung ist die grandiose Aussicht und das einzigartige Ambiente. Als wir aus dem Aufzug traten und die Bar betraten, fühlte ich mich wie James Bond auf einer wichtigen Mission. Ein Moment, der sich wie aus einem Film anfühlte. Aber auf jeden Fall auch eines unserer Singapur Reiseerfahrungen Highlights,
Botanischer Garten & Orchard Road – Grüne Oase und urbanes Shopping
Ein weiterer Höhepunkt unserer Singapur-Reise war der Botanische Garten, die grüne Lunge der Stadt. Schon beim Betreten des weitläufigen Parks wird deutlich, wie viel Wert Singapur auf Natur und Erholung legt. Die zahlreichen Pfade laden zu entspannten Spaziergängen ein, und die Vielfalt der Pflanzen ist beeindruckend. Besonders fasziniert haben mich die verschiedenen Variationen von Ingwer, die in eigens gestalteten Gärten präsentiert werden.

Doch der Botanische Garten ist nicht nur ein Paradies für Pflanzenliebhaber – auch die Tierwelt ist präsent. Direkt am Eingang fiel uns ein Schild auf: „Otters crossing – please give way“. Und während wir uns auf dem Rasen entspannten, spazierte völlig entspannt ein Leguan an uns vorbei. Solche Begegnungen unterstreichen, wie harmonisch Flora und Fauna hier zusammenleben und machen den Garten zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Nach dem Naturerlebnis zieht es viele Besucher weiter zur Orchard Road, Singapurs berühmter Einkaufsmeile. Hier reiht sich ein Einkaufszentrum ans andere, Luxus-Labels und Boutiquen laden zum Bummeln ein. Der Kontrast zwischen der ruhigen, grünen Oase des Botanischen Gartens und dem pulsierenden Treiben der Orchard Road macht den Reiz dieser Stadt besonders spürbar: Singapur vereint Natur, Kultur und urbanes Leben auf eine einzigartige Weise.
Changi Airport – Ein Flughafen wie kein anderer
Besonders beeindruckt hat mich der Jewel Changi Airport mit seinem spektakulären Rain Vortex, dem höchsten Indoor-Wasserfall der Welt. Das herabstürzende Wasser, kombiniert mit der üppigen Vegetation der umliegenden Gärten, erzeugt eine fast magische Atmosphäre. Wer ein Fan von innovativem Design ist, wird auch die Skytrain-Bahn lieben, die durch die Terminals fährt und ein Gefühl vermittelt, fast schon durch eine kleine futuristische Stadt zu reisen.

Ein weiteres Highlight ist das Kinetic Rain Exponat – eine beeindruckende kinetische Skulptur aus Hunderten von beweglichen Tropfen, die in ständig wechselnden Formen über den Köpfen der Besucher tanzen. Es ist faszinierend, diesem Zusammenspiel aus Technologie, Kunst und Architektur zuzusehen – ein perfekter Einstieg in die kreative Energie, die man in Singapur überall spürt.
Changi ist mehr als ein Flughafen: Es ist ein Erlebnis, das den Besucher schon vor dem Betreten in seinen Bann zieht. Wer die Möglichkeit hat, hier ein wenig Zeit einzuplanen, sollte sie unbedingt nutzen – sei es, um den Wasserfall zu bestaunen, die Gärten zu erkunden oder einfach die futuristische Architektur auf sich wirken zu lassen.
Essen in Singapur – Vielfalt, Qualität und kulinarische Entdeckungen
Singapur ist ein wahres Paradies für Feinschmecker. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die unglaubliche Mischung aus chinesischer, indischer, malaiischer und internationaler Küche, die in der Stadt auf höchstem Niveau zelebriert wird. Besonders spannend sind die Hawker Stalls in den Foodcourts: Kleine, oft unscheinbare Stände, an denen die Gerichte frisch zubereitet werden und die Möglichkeit bieten, viele verschiedene Speisen zu probieren – alles in einem Ambiente, das zugleich authentisch und lebendig ist.
Hier zeigt sich, dass Streetfood keineswegs minderwertig sein muss. Ganz im Gegenteil: Singapur ist berühmt dafür, dass sogar kleine Hühnerbuden einen Michelin-Stern erhalten können, wenn die Qualität stimmt. Von saftigem Hainanese Chicken Rice über würziges Laksa bis hin zu knusprigen Wantans oder süßen Leckereien wie Chendol – hier schmeckt alles intensiv, frisch und unverfälscht. Ich kann nur jedem empfehlen, sich nicht zu scheuen, neue Gerichte auszuprobieren – die kulinarische Bandbreite ist atemberaubend.
Ein kleiner, praktischer Tipp für Reisende: alkoholische Getränke – sei es Bier, Wein oder Cocktails – sind in Singapur im Vergleich zu Deutschland relativ teuer. Wer hier ein Getränk genießen möchte, sollte die Happy Hour im Auge behalten. Oder gezielt Bars aufsuchen, die Angebote für Getränke haben. So lässt sich ein Abend mit einem Cocktail bei Sonnenuntergang über der Skyline genießen, ohne dass der Preis den Genuss schmälert.
Insgesamt zeigt Singapur, dass Essen weit mehr ist als Nahrungsaufnahme: Es ist ein integraler Teil der Kultur, ein Erlebnis für alle Sinne und ein Abenteuer, das man nicht verpassen sollte.
Beste Reisezeit für Singapur – Tropenklima, Regenzeiten, Hitze
Wir waren im November in Singapur unterwegs, und das war grundsätzlich eine gute Zeit. Singapur liegt nahe am Äquator, das Klima ist also das ganze Jahr über tropisch-feucht. Die Temperaturen liegen meist zwischen 25 und 32 °C, die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Es gibt keine ausgeprägten Jahreszeiten wie in Europa. Dafür eine Hauptregenzeit von November bis Januar, mit häufigen, aber meist kurzen Regenschauern. Wer es trockener mag, kann auch Februar bis April wählen. Die Regenzeit macht die Vegetation extrem grün und üppig, und die Schauer kühlen oft angenehm ab, sodass der Novemberbesuch durchaus gut war.

Fortbewegung – MRT, Bus, Taxi, Zu-Fuß-Gehen
Singapur verfügt über ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, bestehend aus MRT (U-Bahn), Bussen und Taxis. Alles funktioniert zuverlässig, sauber und pünktlich. Anders als in Bangkok oder Hanoi gibt es hier kein Verkehrschaos, keine endlosen Staus und auch keinen Smog. Der Grund: Singapur reguliert den Autoverkehr streng. Man kann nicht einfach ein Auto kaufen, sondern benötigt zuerst eine Certificate of Entitlement (COE). Dies ist eine Berechtigung, die nur begrenzt verfügbar ist. Außerdem sind Mautgebühren und hohe Kaufpreise zusätzliche Instrumente, die die Zahl der Autos im Stadtgebiet regulieren. Das Ergebnis: Der Verkehr läuft effizient und sauber, und selbst die Luftqualität ist sehr gut.
Zu Fuß kann man in vielen Vierteln problemlos alles erreichen, insbesondere in Downtown, Chinatown oder Little India.
Unterkunft in Singapur – von Luxus-Hotels bis Boutique-Hotels
Unterkünfte in Singapur sind nicht ganz günstig, aber das Angebot ist vielseitig. Von luxuriösen Hotels wie Marina Bay Sands oder Raffles bis hin zu stilvollen Boutique-Hotels und preiswerten Hostels findet jeder etwas Passendes. Frühzeitige Buchung lohnt sich, besonders in der Hochsaison, um gute Preise und zentrale Lagen zu sichern.
Praktische Tipps – Währung, Steckdosen, Trinkwasser, Regeln
- Währung: Singapur-Dollar (SGD). Bargeld wird akzeptiert, Kartenzahlung ist fast überall möglich.
- Steckdosen: Typ G (drei eckige Stifte), Adapter nötig, falls europäische Geräte genutzt werden.
- Trinkwasser: Leitungswasser ist sicher trinkbar, Flaschenwasser ist aber ebenfalls leicht erhältlich.
- Alltag & Regeln: Singapur ist sehr sauber und streng reguliert. Müll darf nicht einfach weggeworfen werden, Kaugummi ist verboten (außer medizinische Sorten), Rauchen nur in ausgewiesenen Bereichen. Auch die Einfuhr von Medikamenten sollte vorsichtig erfolgen – bei verschreibungspflichtigen Medikamenten empfiehlt sich eine Arzneimittelliste oder Rezeptkopie.
- Sicherheit: Singapur gilt als eine der sichersten Städte der Welt, Kriminalität ist sehr niedrig.
Persönliche Highlights meiner Singapur-Reise
Singapur hat mich in vielerlei Hinsicht begeistert, und einige Erlebnisse sind mir besonders in Erinnerung geblieben.
- Kulinarische Vielfalt und schmackhaftes Essen: Ob Streetfood an den Hawker Stalls oder gehobene Restaurants. Die Stadt ist ein Paradies für Genießer. Jedes Gericht erzählt eine eigene Geschichte der chinesischen, indischen und malaiischen Kultur.
- Harmonisches Miteinander unterschiedlicher Kulturen: Chinatown, Little India, Arab Street – überall spürt man, wie verschiedene Traditionen nebeneinander bestehen und gleichzeitig ein einzigartiges Stadtbild formen.
- Futuristisches Flair: Vom Marina Bay Sands über die Supertrees der Gardens by the Bay bis hin zu innovativen Kunst- und Technikinstallationen wie im Changi Airport – Singapur zeigt, wie Stadtplanung und Zukunftsvisionen zusammenwirken.
- Zusammenspiel von Natur und urbanem Lebensgefühl: Grünflächen wie der Botanische Garten, die Parks entlang der Marina Bay oder die Kuppeln im Jewel Changi schaffen eine perfekte Balance zwischen Natur und urbaner Dynamik.
- Vorwärtsgewandtheit und Blick in die Zukunft: Singapur ist effizient, sauber, modern und dennoch weltoffen – eine Stadt, die Innovation und Tradition gleichermaßen lebt.
- Tolles Nahverkehrssystem: MRT, Busse und gut geplante Wege ermöglichen stressfreies Fortbewegen. Besonders auffällig ist, wie unkompliziert alles funktioniert – kein Stau, keine Hektik, selbst bei hoher Passagierzahl.
- Freundlichkeit der Einheimischen: Besonders im Gedächtnis bleiben kleine Gesten der Hilfsbereitschaft. Am Anfang unserer Reise half uns ein Mann am Umsteigebahnhof, der unsere Orientierungslosigkeit erkannte und uns zur richtigen MRT wies. Am Morgen unserer Abreise, als wir um 5:30 Uhr Richtung Flughafen aufbrechen mussten, rief uns sogar eine Joggerin zu, dass der Bus noch zwei Haltestellen entfernt sei. Solche Begegnungen hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Diese Highlights zeigen, warum Singapur für mich mehr als nur eine Stadt ist – es ist ein Erlebnis für alle Sinne, das Kultur, Genuss, Natur und Urbanität in beeindruckender Harmonie vereint.

Fazit – Warum Singapur eine Reise wert ist
Singapur hat uns in vielerlei Hinsicht beeindruckt: die kulinarische Vielfalt, das harmonische Miteinander unterschiedlicher Kulturen, das futuristische Stadtbild, das Zusammenspiel von Natur und urbanem Lebensgefühl, die Vorwärtsgewandtheit und der Blick in die Zukunft, sowie das effiziente Nahverkehrssystem und die Herzlichkeit der Einheimischen.
Egal, ob man die historischen Viertel Chinatown und Little India erkundet, durch die futuristischen Gärten der Gardens by the Bay spaziert, die luxuriösen Einkaufsmöglichkeiten im Marina Bay Sands genießt oder in den Foodcourts authentisches Streetfood probiert. Singapur bietet für jeden etwas. Selbst der Changi Airport ist ein Erlebnis für sich, mit Wasserfällen, Gärten und Kunstinstallationen, die den Besuch schon vor der eigentlichen Stadtbesichtigung zu etwas Besonderem machen.
Praktische Tipps: Die beste Reisezeit liegt außerhalb der Hauptregenzeit (Februar bis April, November auch gut möglich), das öffentliche Verkehrsnetz ist extrem zuverlässig, Unterkünfte gibt es von luxuriös bis budgetfreundlich, und wer die Regeln der Stadt respektiert – Sauberkeit, Kaugummiverbot, Mülltrennung – wird Singapur als sehr angenehme und sichere Stadt erleben.
Für mich persönlich bleibt Singapur ein Ort, der alle Sinne anspricht, eine Stadt voller Energie, Harmonie und überraschender Details, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Wer Singapur besucht, wird mit unvergesslichen Eindrücken, kulinarischen Höhepunkten und einer faszinierenden Mischung aus Tradition, Moderne und Natur belohnt.
Wie fandet Ihr unsere Singapur Reiseerfahrungen Highlights?
Welche Erfahrungen habt ihr in Singapur gemacht – oder steht die Stadt noch auf eurer Reiseliste? Schreibt mir eure Gedanken gerne in die Kommentare!
Viele Grüße,
Heiko
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